Lebensmittelallergien - Kind kommt in die Kita

Ein Kind mit einer Lebensmittelallergie soll eine Kita besuchen. Dieser Umstand wirft für alle Beteiligten viele Fragen auf. Die Eltern brauchen die Gewissheit, dass ihr Kind dort besonders im Hinblick auf die Allergie gut versorgt und betreut wird. Die pädagogischen Fachkräfte sind im Umgang mit Lebensmittelallergien oft verunsichert, besonders in rechtlicher Hinsicht. Eine gute Zusammenarbeit zwischen den Eltern und der Einrichtung sind äußerst wichtig um die individuellen Bedürfnisse des betroffenen Kindes zu berücksichtigen und es gut in die Kita zu integrieren. Jedes Kind hat den Rechtsanspruch auf Förderung in einer Kindertagesstätte (§24 SGB VIII). Trotzdem kommt es in Einzelfällen bei einer vorliegenden Lebensmittelallergie zu einem Ausschluss aus der Einrichtung. 

Die Einrichtung und die Eltern sollten über gute Informationen zum Umgang im Alltag mit einer Allergie, den Risiken und der Behandlung im Notfall (allergischer Schock- Anaphylaxie) verfügen. Die Verabreichung der Notfallmedikamente muss mit den pädagogischen Fachkräften besprochen und eingeübt werden.

Dazu sollte auch eine Ermächtigungsbescheinigung für Medikamentengabe durch die Fachkräfte ausgefüllt werden, ein gut sichtbarer Notfallplan ausgehängt und die Notfallmedikamente in der Kita deponiert werden. Jede Fachkraft sollte im Notfall die Medikamente verabreichen können, andernfalls muss die Fachkraft hilflos zuschauen, wie es dem betroffenen Kind immer schlechter geht.

weitere Informationen unter: www.allergie-anaphylaxie.de  (DAAB)

 

Schulungen für pädagogische Fachkräfte, sowie Einzelberatungen  gerne durch die Pflegeberatung Hofmann-König. 

Gruppenschulungen werden für betroffene Eltern/ Kinder in Schulungszentren angeboten.

Informationen unter http://www.anaphylaxieschulung.de