Pflegebedürftigkeit- Was ist jetzt zu tun?

 

 

·         Kontaktaufnahme zur Kranken-/Pflegekasse des Pflegebedürftigen

·         Antrag auf Leistungen der Pflegeversicherung stellen (kann formlos gestellt werden)

·         Angehörige, ehrenamtliche Pflegekräfte oder Nachbarn haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine unabhängige und individuelle Pflegeberatung durch einen Pflegeberater/in

·         Nach Eingang des Antrags bieten die Pflegekassen einen Beratungstermin an. Dieser muss innerhalb von 14 Tagen in Anspruch genommen werden. Die Pflegekassen nennen Pflegeberater/innen oder stellen einen Beratungs -gutschein aus.

·         Nach Antragstellung der Leistungen beauftragt die Pflegekasse den Medizinischen Dienst (MDK) der Krankenversicherung mit der Begutachtung zur Feststellung des Grades der Pflegebedürftigkeit.

·         Sie führen ein Tagebuch darüber, in welchen Bereichen Ihres Lebens Sie Hilfe benötigen. Das ist wichtig für die Begutachtung durch den MDK. Für den Termin der Begutachtung stellen Sie alle Befunde und Arztberichte zusammen.

·         Bei der Begutachtung sollte Ihre Pflegeperson oder eine andere Ihnen nahe stehende Person anwesend sein.

·         Versuchen Sie vorab zu klären, ob die Pflege von den Angehörigen geleistet werden kann oder ein ambulanter Pflegedienst hinzugezogen werden soll.

·         Zu allen offenen Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

·         Das Gutachten soll Ihnen immer schriftlich zugestellt werden.

·         Die Widerspruchsfrist im Fall eines abgelehnten Antrags auf Leistungen der Pflegekasse beträgt einen Monat nach Zustellung des Bescheides. Dieser muss immer schriftlich erfolgen.